April 2013

Im April reisten 23 Teilnehmer in das orientalische Land zwischen Mittelmeer, Atlantik und Hohem Atlas.

Marokko ist immer wieder von Europa beeinflusst und doch einzigartig geblieben. Seine Geschichte wurde geprägt von Phöniziern und Karthagern, Römern, Spaniern und Franzosen, vor allem aber von den Dynastien der Berberkönige. Sie vereinten politische Macht und religiöse (islamische) Autorität in einer Person. Vom 12. bis 15. Jahrhundert reichte ihre Herrschaft zeitweilig von Timbuktu bis Andalusien. Jetzt versucht König Mohamed VI. angesichts nordafrikanischer Befreiungsbewegungen geschickt seine Stellung zu behaupten.

Seine Königsstädte – Marrakesch, Fes, Meknes und Rabat – sind weltbekannt; Casablanca und Tanger kennt fast jeder aus der jüngsten (Film-)Geschichte. Fruchtbare Ebenen, steile Gebirgspässe, Oasen in Sandwüsten am Rande der Sahara kennzeichnen das Land.

In seinen Städten finden sich einzigartige Souks (Basare, Märkte), Medinas (alte Zentren), Kasbashs (Burgen), Mesdijds (Moscheen), Medersas (Theologische Hochschulen) und Babs (Stadttore).

Mellahs genannte Judenviertel zeigen, wie seit alters jüdische Händler und Muslime friedlich miteinander lebten.

 

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